Taizégottesdienste

 
In ökumenischer Verbundenheit laden die Gemeinden auf dem Lindenhof, die kath. St. Josefgemeinde und die ev. Johannisgemeinde jeweils am 1. Samstag im Monat zum Wortgottesdienst mit Gebeten und Gesängen aus Taizé ein. Eingeladen sind Jugendliche und Erwachsene jeden Alters. Durch regelmäßige Besuche einiger Teilnehmer in Taizé ist die Verbundenheit mit der ökumenischen Gemeinschaft zu einem besonderen Anliegen geworden. Die Termine entnehmen Sie bitte dem aktuellen Pfarrblatt.

Kontakt
Beate Diehl
0621 - 81 41 15
beate-diehl@gmx.de

Die Geschichte der Taizégesänge: von Beginn an spielte Gesang in der Communaute de Taizé eine große Rolle, doch es stellte sich die entscheidende Frage, wie die verschiendenen Nationalitäten mit unterschiedlichsten Muttersprachen musikalisch "unter einen Hut" gebracht werden konnten. Der Versuch, die jeweiligen Lieder in verschiedenen Sprachen zu singen verlief nicht zufriendestellend, es stellte sich kein wirkliches Gemeinschaftsgefühl ein.
In den 70iger Jahren ließ Frère Robert den lateinischen Kanon "Cantate domino" singen und plötzlich war ein gemeinsamer musikalischer Nenner gefunden. Weitere neu komponierte Kanons folgten.
Um die musikalischen Möglichkeiten eines Kanons zu erweitern, wurde das Stilmittel des Ostinato eingesetzt, d.h. ein bestehendes musikalisches Grundelement wie Rhythmus oder Melodie kontinuierlich wiederholt - der "Ohrwurmcharakter" der Taizégesänge war geboren. Soli in verschiedenen Sprachen ergänzten die neuen Taizégesänge, das Grundgerüst blieb nach wir vor lateinisch, bis in den 80iger Jahren deutsche und spanische Texte folgten.
Der Grundstein für die internationalen Taizégesänge war damit gelegt.

Das Taizékreuz ist eine Mischung aus Kreuz und Taube.
Kreuz ist Symbol des Christentums und Verweis auf Tod und Auferstehung Jesu und die Hoffnung der Gläubigen auf Erlösung, d
ie Taube ist im christlichen Kontext Symbol für Friede und den Heiligen Geist.